Bessere Search und Display Ads dank AMP

Die sogenannte Digitaltechnik Accelerated Mobile Pages (AMP) nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert in der Google-Suche für Werbetreibende ein. Google aktivierte deshalb eine Beta-Version, wodurch sich Display Ads ganz von alleine in AMP umwandeln.

Dank dieser Verbesserung werden Search und Display Advertising für den Nutzer attraktiver und erhöhen somit nicht nur zuletzt die Conversions, sondern auch die User Experience (UX). Was genau die Accelerated Mobile Pages mit sich bringt, erfahren Sie hier!

Kürzere Ladezeit und bessere UX

Heute gilt „schnell und schneller”, weshalb die Wichtigkeit von mobilen Nutzern ansteigend ist. Die Ladezeit spielt für diese Internetnutzer eine bedeutende Rolle: lädt die Seite zu lange, wird diese direkt wieder verlassen. Das soll nicht mehr passieren.

Laut Google sollen Anzeigen im Google Display Netzwerk in Zukunft automatisch mit der beschleunigenden Technologie, der Accelerated Mobile Pages, ausgestattet werden. Dadurch wird die Ladezeit um beachtliche fünf Sekunden verkürzt; die Optik der Ads bleibt dabei jedoch erhalten. Als Folge laden Anzeigen und Content gleich schnell, sprich, sie werden gleichzeitig angezeigt. Durch diese Beschleunigung soll der Nutzer eine positivere User Experience bzw. Advertising Experience erfahren.

Vergleich-reguläre Ad und AMP Ad

Genau so schnell wie der Content sollen auch AMP Ads laden, © Google

Des Weiteren verkündete Google, dass mittels erster Tests aufgewiesen werden konnte, dass Accelerated Mobile Pages einen fortschrittlichen Einfluss auf die Nutzer hat und somit eine Verbesserung der UX hervorruft. Als Folge soll ebenfalls eine Optimierung der Conversion-Rate einhergehen. Mit Blick auf einen Tweet von Google AdWords vom 23. März 2017 wäre dies ein beachtlicher Vorteil – sofern man der Aussage glauben darf.

google AdWords Tweet

Tweet von Google AdWords, © Google

Weiterhin soll die Verwendung von AMP für Landing Pages die Verbesserung der UX unterstützen und einen zusätzlichen Pluspunkt liefern – das ist allerdings zunächst nur in Planung. Die Landing Pages, die mit der AMP Technologie versehen sind, sollen für Search Ads verfügbar sein. Das bedeutet, sofern ein Nutzer auf die Seach Ad klickt, wird er auf die Landing Page geführt, die dank Accelerated Mobile Pages wesentlich schneller lädt als eine Gebräuchliche. Die Einrichtung einer solchen Landing Page soll bei AdWords während der Erstellung von Ads realisierbar sein.

Auf den Punkt gebracht:

Dank der Einführung von AMP wird die Ladezeit von Display und Search Ads um fünf Sekunden verkürzt, wodurch auch die Landing Pages optimiert werden. Google sorgt mit diesem Update für eine bessere UX und steigert auch die Zufriedenheit der Werbetreibenden im mobilen Bereich, was möglicherweise auch Neukunden anlocken wird.

Schlussendlich soll das mobile Internet mit Accelerated Mobile Pages standardisiert werden. Das würde einen enormen Vorteil für sowohl Nutzer als auch Werbetreibende bedeuten.